Wayne Mardle gewinnt 2. GDC Pro Tour Event -
PartyPoker.net German Darts Trophy, Seepark, Kirchheim

Samstag, 27. Oktober 2007

Unsere heimischen Dartgrößen schlugen sich hervorragend

Mit durchwegs schwierigen Auslosungen waren unsere Spitzenspieler beim 2. Pro Tour Event der PDC in Deutschland konfrontiert.
Wieder einmal über sich hinaus gewachsen ist der bei PDC-Turnieren schon erfolgsgewöhnte Anton Pein, der mit seinem 17. Platz wiederum ein absolutes Top-Ergebnis erreichte. Schon in der 2. Runde schlug er den irischen Weltklassespieler Mick McGowan und nach einem weiteren Sieg über Jyhan Artut aus Deutschland unterlag er erst dem späteren Halb-Finalisten Alan Tabern äußerst knapp mit 2:3.

Noch härter mit der Auslosung erwischte es Mensur Suljovic. Er mußte nach einem klaren 3:0 Sieg über den Deutschen Ali Avci gegen den späteren Sieger Wayne Mardle ran und spielte dabei sensationelle Darts. Er war der einzige Spieler, der gegen 'Hawaii 501', wie der Superstar in der internationalen Dartszene genannt wird, einen Matchdart hatte. Den Siegeslauf des Briten konnten später weder Raymond van Barneveld (1:3) noch James Wade im Finale - er verlor 1:3 - stoppen. Trotz der knappen Niederlage konnte Mensur jedoch seinen Vorsprung im Kampf um die 'Wildcard' für die PDC-Weltmeisterschaft auf Michael Rosenauer um weitere 3 Punkte auf nunmehr 17 Punkte Vorsprung ausbauen. Rosi unterlag schon eine Runde vorher Ronnie Baxter mit 1:3.
Beim letzten, zur Turnierserie zählenden Event, dem PDC-Major - German Darts Championships vom 01.-02.12.2007 - müßte Rosenauer schon über sich hinaus wachsen, um Mensur noch zu überholen.

Aber auch Dietmar Burger schlug sich toll. Nach einem Sieg über den Deutschen Jürgen Gallinat spielte er gegen den entfesselt spielenden Roland Scholten eine starke Partie, verlor aber letztlich genauso, wie Hannes Schnier, der ebenfalls in der ersten Runde einen Deutschen Spieler bezwingen konnte und dann gegen Matt Clark knapp mit 1:3 verlor.
Und Alexander Berger konnte bei seinem sensationellen Sieg über den Engländer Lee White sogar einen 12 (!) Darter spielen und musste sich erst im Boardfinale dem übermächtigen Denis Ovens geschlagen geben.
Lediglich Bernhard Kraus mit dem späteren Finalisten James Wade , Felix Losan mit dem ebenfalls gesetzten Lionel Sams und Thomas Mayer mit dem englischen Superstar Colin Monk waren gegen übermächtige Gegner auf verlorenem Posten.

Bericht: Wolfgang Huber